Eine Asbestprobe per Post einzuschicken ist ein einfacher, sicherer und schneller Weg, einen Baustoff untersuchen zu lassen. Das Labor von Semlab liegt in Finnland, Sie müssen aber nicht in der Nähe wohnen – Sie schicken die Probe mit der Österreichischen Post, egal wo in Österreich Sie leben.
Für wen eignet sich das?
Eine Asbestprobe per Post eignet sich besonders, wenn Sie zu Hause renovieren und wissen möchten, ob ein Material Asbest enthält, bevor Sie mit dem Abbruch beginnen. Häufig betrifft das Gebäude, die vor etwa 1990 gebaut oder renoviert wurden, als Asbest noch in vielen Baustoffen steckte.
Eine Probe per Post funktioniert besonders gut, wenn Sie ein einzelnes Material prüfen wollen. Ob zum Beispiel der Belagskleber unter einem PVC-Boden, der Fliesenkleber oder die Spachtelmasse Asbest enthält, lässt sich mit einer einzigen Probe rasch klären.
Welche Materialien dürfen per Post verschickt werden?
Schicken Sie nur gebundenes Material, zum Beispiel Fliesen, Fliesenkleber, Belagskleber, Spachtelmasse, Fugenmasse oder Eternit (Asbestzement). Staubendes Material wie Rohrisolierungen oder Spritzisolierungen darf nicht per Post verschickt werden.
Wie verpacke ich die Probe?
Legen Sie die Probe in einen Zippbeutel oder einen anderen dichten Plastikbeutel. Verschließen Sie den Beutel sorgfältig, damit die Probe nicht mit anderem Material in Berührung kommt. Stecken Sie den verschlossenen Beutel zum zusätzlichen Schutz in einen zweiten Beutel und diesen in einen gepolsterten Umschlag oder eine kleine Schachtel. Beschriften Sie die Probe deutlich: wo sie entnommen wurde, um welches Material es sich handelt und das Datum.
Achten Sie darauf, dass die Probe groß genug ist – ein Stück von etwa 2–5 cm reicht gut. Zu kleine Krümel lassen sich schwer verlässlich analysieren. Wenn Sie mehrere Proben in einer Sendung schicken, verpacken Sie jede Probe einzeln in einem eigenen Beutel und nummerieren Sie sie deutlich.
Mehrere Proben in einer Sendung
Sie können mehrere Proben im selben Paket schicken. Das ist praktisch, wenn Sie zum Beispiel mehrere Räume renovieren und verschiedene Materialien auf einmal untersuchen lassen möchten. Verpacken Sie jede Probe getrennt, beschriften Sie sie deutlich und legen Sie eine Liste der Proben bei. Das Labor analysiert jede Probe einzeln und weist das Ergebnis pro Probe aus.
Mehrere Proben gleichzeitig zu schicken spart Porto und beschleunigt den ganzen Ablauf. Sie erhalten alle Ergebnisse auf einmal, was die Planung der Renovierung erleichtert.
Versand und Laufzeit
Schicken Sie die Probe als kleines Paket (Päckchen/Paket) mit der Österreichischen Post an das Labor – nicht als Brief:
Semlab / Innosus Oy
Ukkohauentie 11–13 A
02170 Espoo
FINNLAND
Das Porto zahlen Sie selbst. Wie lange die Post braucht, hängt von der Sendungsart ab, rechnen Sie aber mit einigen Werktagen von Österreich nach Finnland. Sobald die Probe im Labor eintrifft, wird sie noch am selben Tag analysiert.
Sie erhalten das Ergebnis auf Deutsch per E-Mail am selben Tag, an dem die Probe im Labor ankommt. Wenn es eilt, können Sie uns vor dem Versand kontaktieren – wir besprechen dann den schnellsten Weg ins Labor.
Ein klarer Ablauf von Anfang bis Ende
Eine Asbestprobe per Post einzuschicken ist einfach: Probe nehmen, verpacken, abschicken und das Ergebnis per E-Mail erhalten. Sie müssen keinen Termin vereinbaren, und niemand muss zu Ihnen nach Hause kommen. Sie bestellen die Analyse online und bezahlen sie bei der Bestellung per Karte.
Wenn Sie Fragen zur Probenahme, zur Verpackung oder zum Versand haben, erreichen Sie uns unter info@semlab.eu. Wir helfen gerne, damit die Probe vom richtigen Material genommen und richtig verschickt wird.
