Selbst oder Profi

Asbesterkundung selbst machen – wann funktioniert das?

Einzelne Proben selbst zu nehmen, funktioniert in den meisten Fällen gut und reicht oft aus. Wenn Sie wissen, wann es selbst reicht und wann ein Profi nötig ist, können Sie die richtige Entscheidung treffen.

Vergleich

Selbst oder Profi?

Selbst – passt, wenn:

  • Sie ein oder wenige Materialien verdächtigen
  • die Renovierung klein ist
  • die Materialien intakt und in gutem Zustand sind
  • Sie eine Grundlage für Ihre eigene Entscheidung brauchen
  • das Budget begrenzt ist

Ein Profi ist nötig, wenn:

  • eine vollständige Asbesterkundung verlangt wird
  • größere Abbrucharbeiten anstehen
  • die Materialien bröseln oder stauben
  • Sie Unterlagen für Behörden brauchen
  • Sie vermuten, dass viel Asbest vorhanden ist

Sicherheit

Sicherheitstipps für die eigene Probenahme

Atemwege schützen

Ein Atemschutz ist nicht verpflichtend, wir empfehlen aber einen Schutz der Klasse FFP3. Ein gewöhnlicher Mund-Nasen-Schutz schützt nicht vor Asbestfasern.

Staub vermeiden

Das Material nicht schleifen, anbohren oder abklopfen – schneiden oder lösen Sie vorsichtig ein Stück heraus.

Eine Probe nach der anderen

Geben Sie jede Probe gleich nach dem Ablösen in einen eigenen wiederverschließbaren Beutel. Proben von verschiedenen Stellen nicht mischen.

Weitere Anleitungen: Probenahme | Probe verschicken | Asbestanalyse

Häufige Fragen

Fragen zur eigenen Erkundung

Probe selbst nehmen und ins Labor schicken

Ein preiswerter und zuverlässiger Weg, herauszufinden, ob ein Material Asbest enthält. 39,90 € zzgl. USt. pro Probe, Ergebnis am Tag des Probeneingangs.